Wer ist denn dort der schwarze Mann,
Lehnt an die Wand die Leiter an
Geht durch die Tür ins Haus hinein
und lässt die Leiter ganz allein?

Der kleine Hans kommt schnellen Laufs
Und klettert an den Sprossen ‘nauf

Bis endlich er ganz oben sitzt
Und listig seine Ohren spitzt.

Der schwarze Mann kommt nun heraus,
Hans hält sich still wie eine Maus,
Die Leiter nimmt der schwarze Mann,
Hängt sie an seine Schulter an.
„Potztausend ist die Leiter schwer,
Ich muss ja schleppen wie ein Bär.
`S ist wohl der Ruß, der daran klebt,
Weil man sie nur mit Mühe hebt.“

Und endlich fällt er auf den Bauch,
Natürlich gleich die Leiter auch,
Und Hänschen purzelt hoch hinab,
So dass es viel zu lachen gab.
Vom Boden steht nun auf der Mann,
Doch Hans sich nicht erheben kann.
„Ei, ei, hab ich den Vogel jetzt,
Der sich da hat hinaufgesetzt,
Nun gerb‘ ich ihm das Leder aus,
Geh mit der Leiter dann nach Haus.“ -
Der schwarze Mann nimmt seine Rut‘, -
Was er gesagt, getan ist’s gut.
Er klopfet tüchtig los darauf
Und sagt: „das nimm noch in den Kauf!“

Spazzocamino heißt der Mann,
Der mit dem Besen klopfen kann,
Drum Kinder, tut ihm nichts zu Leid,
Sonst kommt ihr in Verlegenheit.