Ein Wolf steht vor dem Schafstall, welcher durch eine Gittertür verschlossen wurde.
„Hast wohl rechten Hunger im Magen?
Willst dir ein Schaf nach Hause tragen?
Sieh nur, wie wird es ihm schon bang;
Geh doch und nimm‘s! Was machst du so lang?
Ach nun merk ich‘s, die Tür ist zu;
Ei, so bleib draußen, du Schafdieb du!“

Allzulange doch blieb er stehn,
Konnte nicht satt an dem Schaf sich sehn.
Eh er es dachte, da kamen zwei,
Bauern waren‘s, mit Prügeln herbei,
Sie schlugen gewaltig auf ihn los;
Kaum kam er davon; der Schmerz war groß.