Ein Kind beobachtet einen Wiesel mit einem Ei im Maul.
Knabe:
Ei, Wiesel, wo läufst du hin so geschwind?
Wiesel:
Will schnell nach Hause zu meinem Kind.
Knabe:
Sag, was du in deinem Schnäuzchen hast;
Das gleicht ja einem Ei schon fast.
Nun merk ich‘s: Dir ist dein Leben lieb;
Drum läufst du so wie ein Eierdieb!

Jetzt wär es dem Wiesel schlimm ergangen,
Der Knabe hätt es beinah gefangen,
So gewaltig war er hinterdrein,
Da huscht es noch schnell durchs Loch hinein.
Er stand davor; ihm war es zu schmal;
So ließ er es laufen für dieses Mal.