Ein Mädchen sitzt an einem Tisch, auf welchem sich eine Kerze befindet. Es versucht mit der Hand einen Schmetterling zu fangen.
„Schmetterling, kommst du schon wieder
Mit deinem bunten Gefieder,
Flatterst mir immer näher ans Licht?
Vögelchen , armes hörst du nicht?
Wirst dir die schönen Flügel verderben,
Wirst dich verbrennen und elend sterben.“

Dem Kinde, tat‘s um den Vogel leid,
Es fing ihn noch eben zur rechten Zeit
Es setzt ihn zum Fenster hinaus ganz sacht
Da war‘s ihm erst frostig die ganze Nacht,
Doch am Morgen die Sonne schien rein und hell,
Da regt er sich, flatterte fort gar schnell.