Ein Mädchen kniet auf einem Stuhl und besieht sich die Rute, mit der sie geschlagen wurde.
Kind:
Rute, was fang ich mit dir an,
Hast mir so viel zuleid getan!
Rute:
Nicht doch! Du darfst nicht böse sein!
Ist ja das alles zum Besten dein.
Kind:
Weiß wohl; aber es tut doch weh;
Geh nur, du schlimme Rute, geh!

Es sah mit verdrießlichen Augen sie an:
Ob ich sie los nicht werden kann?
Da hört‘ es so recht auf der Mutter Wort,
War artig und freundlich in einem fort;
Die Rute dort hinter dem Spiegel verschwand,
Ich glaube, sie haben sie verbrannt.