Eine Stute und ihr Fohlen stehen nebeneinander auf der Weide.
„Springe nur, Füllen, mein fröhlich Kind,
Her und hin; hurtig wie der Wind;
Bist noch ein Weilchen frank und frei.
Wirst du erst groß, dann ist‘s vorbei,
Hast dann Müh und Arbeit genug,
Trägst den Reiter, ziehest den Pflug.“

Das Füllen sprang mit frohem Sinn
So hurtig neben der Mutter hin
Und durfte spielen und scherzen bloß;
So wurd es gar schön und stark und groß.
Dann hab ich‘s gesehen nach drei Jahren,
Da konnt es den schwersten Wagen fahren.