Ein Raubvogel stürzt vom Himmel und will ein Kücken erbeuten.
„Küchlein, ihr Küchlein, wo ihr seid,
Lauft und versteckt euch! Jetzt ist‘s Zeit.
Hört ihr, wie bang die Mutter ruft?
Seht ihr den Geier in der Luft?
Dort ist der Schuppen, eilt mit Hast,
Eh er herabstürzt und eins fasst.“

Wie sie da steckten still verborgen,
Wie da die Henne lief in Sorgen,
Bis dass im Garten ein Schuss geschah!
Weg war auf einmal der Geier da.
Mutter rief froh ihre Lieben heraus,
Breitet die Flügel über sie aus.