Kalb und Hund befinden sich auf dem Bauernhof und zanken miteinander.
Kalb:
So schön ist‘s auf dem Hofe hier,
Komm, Hündchen, spiel ein wenig mit mir!
Hund:
Ich bin es zufrieden; nun fang einmal an,
Lauf aus, ob ich dich wohl kriegen kann.
Kalb:
Geh, garstiger Hund! du spielst nicht fein;
Wer beißt denn so herb gleich in das Bein?

Das Kalb viel lieber für sich nun blieb;
Mit dem Hunde das Spiel war ihm nicht lieb.
Der mocht es wohl necken gar zu gern,
Doch hielt es sich immer von ihm fern.
Einst kam er gar schnell und biss es wieder,
da warf‘s ihn mit einem Fußtritt nieder.