Sprüche für das Haus sollen das Glück einkehren lassen


In jedes Haus, wo Liebe wohnt,
da scheint hinein auch Sonn und Mond,
und ist es noch so ärmlich klein,
es kommt der Frühling doch hinein.


Die Eintracht baut das Haus,
die Zwietracht reißt es nieder.


Wer Rechtes tut vor aller Welt,
der hat sein Haus gar wohl bestellt.
Wo aber Zank das Zepter führt,
der Satan ist zugegen.


Wer in seinem Hause Frieden haben will,
der muss tun, was die Hausfrau will.


Das Haus stirbt nicht,
das einen Gast willkommen heißt.
 


Der Gast soll sich wie zu Hause fühlen,
aber nicht wie zu Hause benehmen.


Ein Wunsch in deiner Brust,
in deinem Haus ein Gast,
Drei Tage eine Lust,
am vierten eine Last.


Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.


Durch Weisheit wird ein Haus gebaut,
durch Verstand wird es erhalten.


Wenn dieses Haus so lange steht,
bis aller Neid und Hass vergeht,
dann bleibt‘s fürwahr so lange steh‘n,
bis die Welt wird untergeh‘n.


Wenn Große Häuser einstürzen, gibt es viel Staub.


Wer Gott dem Allerhöchsten traut, 
der hat auf keinen Sand gebaut.


Am Neste kann man sehen,
was für ein Vogel darin wohnt.


Ein jeder soll vor seinem Hause fegen,
dann wird es rein auf allen Wegen.


Erst nach dem Nachbar schaue,
sodann das Haus dir baue!
Wenn der Nachbar ist ein Schuft,
so baust du dir eine Totengruft.


Erst nach dem Nachbar schaue,
sodann das Haus dir baue!
Wenn der Nachbar ist ein Schuft,
so baust du dir eine Totengruft.


Fluche einem Nachbarn,
und du gräbst zwei Gräber.


Liebe Deinen Nachbarn,
aber reiß‘ den Zaun nicht ein!


Bauen ist eine Lust.
Doch was es kost‘,
hab‘ ich nicht gewusst.


Fehlt das Brot im Haus,
zieht der Friede aus.


Gute Haushaltung macht kleines Einkommen groß.


In goldenen Häusern gibt es oft bleierne Stunden.


Drei Ding im Haus sind ungelegen:
Der Rauch, ein böses Weib und Regen.


Heiliger Sankt Florian,
schütz unser Haus,
zünde andere an!


Wer ein Haus hat, der hat Sorgen,
wer kein Geld hat, der muss borgen.


Gott behüt dieses Haus so lang,
bis ein Schneck die Welt durchgang,
bis ein Ameis dürst so sehr,
dass sie austrinkt das ganze Meer.


Viel Glück und Segen in das Haus,
viel Pferde, Schafe, Rinder
und täglich einen fetten Schmaus
und jährlich ein paar Kinder.


In jedes Haus, wo Liebe wohnt,
da scheint hinein auch Sonn und Mond,
und ist es noch so ärmlich klein,
es kommt der Frühling doch hinein.